Archiv für Juni 2011
Einspeisevergütung weiter drastisch herunterfahren
Zur Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erklärt der Vorsitzende der Energiekommission des Bundesvorstands der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Dieter Bischoff:
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) unterstützt Bundesumweltminister Röttgen in seinen Anstrengungen, die Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz weiter drastisch herunterzufahren.
Seit dem Jahr 2000 wurden knapp 50 Mrd. Euro Förderkosten für erneuerbare Energien auf den Strompreis umgelegt. Allein in diesem Jahr wird die Einspeisevergütung nach Angaben des Bundesumweltministeriums 13 Mrd. Euro betragen. Bis zum Jahr 2030 summiert sich dies auf weitere 175 Mrd. Euro.
Hierzu sagt Dieter Bischoff, Vorsitzender der Kommission Energie und Umwelt der MIT:
Dieses Geld bezahlt jeder Bürger mit seiner ganz normalen Stromrechnung. Damit finanzieren die Armen und Schwachen dem Besserverdiener die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach seines Einfamilienhauses. Das ist die gigantischste Umverteilung von unten nach oben, die wir jemals in Deutschland hatten. Mit diesem Thema organisierten die Gewerkschaften früher Sternmärsche nach Berlin. Wo bleibt jetzt der Aufschrei der Empörung aller Billig- und Gerechtdenkenden?





